Wir über uns
Sternzeit 0902,23
Die Geschichte des ALPHA Pianos beginnt bei einem Treffen am 23. Februar 2009 um 15 Uhr im Klavierhaus Weinberger in Enns. Mario Aiwasian und Bruno Weinberger sind seit vielen Jahren gute Bekannte durch ihre Arbeit für Bösendorfer und sie unterhalten sich über die Idee zur Herstellung eines neuartigen Flügels. Mario kennt viele Künstler, die sich einen neuartigen Flügel wünschen, beispielsweise Claire Worral von der Robbie Williams Band oder Lenny Krevitz. Bruno ist mit Peter Wolf, dem österreichischen Pianisten und Musikproduzenten, der in Los Angeles lebt und arbeitet, seit vielen Jahren befreundet und auch er wünscht sich einen professionellen neuen Konzertflügel – einerseits mechanisch traditionell gefertigt, andererseits mit elektrisch-digitaler Tonerzeugung.
Der eine, Mario Aiwasian, selbst aktiver Musiker und Kenner der Musikszene, hat die Idee für eine neuartige Abnahme der Anschlagsenergie des Klavierhammers, der andere, Bruno Weinberger, Klaviermacher und Unternehmer, träumt vom Klavier des 21sten Jahrhunderts. Sie legen ihre Visionen und ihr Knowhow zusammen, beschließen eine Kooperation und beginnen mit der Planung eines völlig neuartigen Klaviers: „Wie sieht das Klavier aus, auf dem der Captain von Raumschiff Enterprise in seiner Suite spielt und wie funktioniert es?“
Fragen über Fragen
Warum spielen Lionel Richie oder Elton John auf einem großen akustischen Flügel bei ihren Konzerten, wo doch der Original-Klavierklang aus dem Flügel gar nicht verwendet wird? Die Flügel für die großen Shows sind alle mit MIDI-Leisten unter den Tasten ausgestattet. Diese MIDI Signale steuern einen Sound-Sample an und diesen Klang schickt man in die Lautsprecher für das Publikum. Warum also der ganze Aufwand mit dem schwarzen „Drei-Meter-500-Kilo-Monster“ Konzertflügel, der sensibel auf Transporte, Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen reagiert, gestimmt und penibel gewartet werden muss?
Warum werden selbst die neusten und besten Hybrid Pianos der großen Hersteller von den Top-Acts weder auf der Bühne noch in den Studios gespielt? Worum geht es einem Künstler in der Pop-Musik? Warum lehnen auch Klassik- und Jazz-Pianisten die besten Hybrid Pianos nach wie vor nahezu kategorisch ab? Was sind die essenziellen Bedürfnisse eines Pianisten? Zusammengefasst sind es drei primären Anforderungen:
- Der Flügel muss eine verlässliche und repetitionsfreudige Mechanik haben, nicht zu schwer-, aber auch nicht zu leichtgängig, die es dem Künstler ermöglicht, den Klang optimal zu gestalten.
- Der Klang muss gut formbar sein, ausdrucksstark klingen und emotional anrühren.
- Das Instrument muss „gut aussehen“, wobei die Optik in der Popularmusik eine größere Rolle spielt, als bei der sog. ernsten Musik.
Entweder wir finden einen Weg oder wir machen einen
Während Mario seine Erfindung mit den neuen Sensoren und die Software entwickelt, kümmert sich Bruno um die Flügelmechanik, die Höhenverstellung und das Design. Diese Arbeitsaufteilung aus der Entwicklungszeit hat sich bewährt. So sind die Aufgaben auch für die anlaufende Produktion verblieben und gut aufgeteilt.
| Bruno Weinberger | Mario Aiwasian | |
|
Er kam bereits in sehr jungen Jahren in Kontakt mit Pianisten von Weltrang und betreute Flügel und Klaviere für Bösendorfer in Österreich, Italien, der Schweiz, und vor allem in Frankreich. Seit 1987 ist er selbständig. 1991 gründete er das Klavieraus Weinberger in Enns und 2001 erblickte das erste Weinberger Piano das Licht der Welt. Die Zusammenarbeit mit Entwicklungspartner Mario Aiwasian erwies sich als sehr erfolgreich. Seiner Vision, der Entwicklung des Pianos für das 21. Jahrhundert ist er mit dem ALPHA Piano sehr nahe gekommen. Neben Familie und Beruf erfreut sich Bruno Weinberger an der Fliegerei – er ist passionierter Privatpilot. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
Neben seiner Tätigkeit als Musiklehrer, ging er den Beruf des Tontechnikers nach und spezialisierte sich dabei auf Mehrkanaltonformate, die speziell in der Filmvertonung u. a. beim ORF angewandt wurden. Dem Medium der 3D Computeranimation hat er sich mit dem selbst produzierten Projekt „Der Blättermann“ – eine Kinder Fernseh- geschichte über einen Waldgeist – zugewandt. Die Mischung aus Künstler und Techniker brachte ihn schließlich 2005 zur traditionsreichen Klaviermanufaktur Bösendorfer, wo er für den Computerflügel CEUS, sowie das E-Piano Projekt CEUS Master, verantwortlicher Produktmanager war. Die Zusammenarbeit mit Weltstars wie Robbie Williams oder Lenny Kravitz schärften seine Intuition für das „must have“ in der Premier League des elektronischen Klaviers. Dem ALPHA Piano! Als Vater von zwei Kindern erfreut er sich täglich den Wundern des Lebens. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
|



Bruno Weinberger (*1963 in Linz) kam mit acht Jahren zu den St. Florianer Sängerknaben, wo er eine fundierte musikalische Ausbildung erhielt. Als 15–jähriger ging er nach Wien, um bei der berühmten Klavierfabrik Bösendorfer den Beruf des Klaviermachers zu erlernen. Schon in seiner Lehrzeit absolvierte er die Ausbildung zum Klavierstimmer, Intoneur und Konzerttechniker.
Mario Aiwasian (*1969 in Tulln NÖ) absolvierte 1992 das American Institute of Music (AIM) im Hauptfach Gitarre mit staatlichem Diplom und spielte für zahlreiche nationale und internationale Künstler.